Bautagebuch Am Zeughaus 14 / Südengraben 12a

 

Es geht endlich Los! In unserem Bautagebuch können Sie die aktuellen Baufortschritte der Kernsanierung des denkmalgeschützten Fachwerkhauses Am Zeughaus 14 und den ergänzenden Neubau nachvollziehen.

Hintergrundinformationen zur Planung und zur zukünftigen Nutzung als Café-Bistro können Sie hier nachlesen.

 

Rückblick

2014 hat die IGW sich zum ersten Mal mit dem Ankauf der Gebäude Am Zeughaus 12-14 und Südengraben 12a beschäftigt.
Zu dem Zeitpunkt war der ruinöse Zustand bereits sichtbar aber Vieles noch verdeckt durch Gipskarton, Verputz, Unrat, und Büsche. Eine große Herausforderung, dieses Denkmal zu erhalten, wartet.

 

 

 

März 2019

11. KALENDERWOCHE:

Aufgrund der sehr schlechten Bausubstanz erfolgt der Abbruch des "Anbau 2" in Handarbeit. Dahinter wird nun auch von Außen der Blick frei auf den "Anbau 1" und die Rückseite des Kerngebäudes. Der Zustand der Fachwerk-Verzimmerung ist leider noch schlechter als befürchtet.

 

 

 

13. KALENDERWOCHE:

Nach eingehender Begutachtung wird nun auch der "Anbau 1" abgebrochen - es ist zu wenig gute Fachwerk-Substanz vorhanden, um noch eine Sanierung zu ermöglichen.

Zudem beginnt der Zimmerer mit der Abstützung des Kerngebäudes, um dieses für die Holzwerk-Sanierung vorzubereiten. Von Außen wird die alte Verschieferung entfernt.

 

 

 

April 2019

14. KALENDERWOCHE:

Die Abstützung des Gebäudes von Innen und Außen ist bereits fertiggestellt. Im weiteren Verlauf fahren die Arbeiter des IGW-Regiebetriebes damit fort, den Putz von den Innenwänden zu entfernen.

 

 

 

15./16. KALENDERWOCHE:

Nach Abnehmen der Holz-Fassade von Front und linker Seite sind nun Fachwerk und Mauerwerk des Gebäudes von der Straße aus sichtbar. Zudem geht der Frühjahrsputz weiter: Die Arbeiter der IGW entfernen nach und nach den Bauschutt aus dem gesamten Haus.

 

 

 

17. KALENDERWOCHE:

Im Laufe der Woche ist nun auch die Holz-Fassade des Dachbodens verschwunden, wodurch dieser von außen einsehbar ist. Im Inneren des Gebäudes wird nach Abtransport des Bauschutts der Blick auf teilweise erhaltene Lehmwände, abgesackte Balken und an vielen Stellen durchbrochene Fußböden frei.

 

 

 

Mai 2019

19./20. KALENDERWOCHE:

In diesen Wochen tat und tut sich insbesondere im rückwärtigen Bereich des Grundstücks etwas: Hier wurde bereits ein großer Teil des Geländes zwischen den Gebäuden am Südengraben und am Zeughaus abgetragen. Auf der so entstandenen ebenerdigen Fläche wird nun mit dem Ausheben der Baugrube für den geplanten Neubau begonnen.

 

 

 

21./22. KALENDERWOCHE:

Die aktuellen Arbeiten widmen sich den das Grundstück umgebenden Hängen. Neben den Abstützarbeiten am Hang zum Südengraben hin wurden auf der Grenze zum Nachbargrundstück – Am Zeughaus 10 – Winkelstützwände aufgestellt. Diese ermöglichen die effiziente Überbrückung des Höhenunterschiedes, wodurch im weiteren Verlauf direkt angrenzend an den höher gelegenen Nachbargarten der ebenerdige Zugang zum Neubau realisiert werden kann.

 

 

 

Juni 2019

24./25. KALENDERWOCHE:

Es hat sich wieder Einiges getan auf der Baustelle: Vorhandene Fundamente wurden abgebrochen und die neue Fundamentierung sowohl des Fachwerkhauses als auch des Neubaus vorbereitet und begonnen.

Am Nachmittag des 12. Juni wurde zudem mit gutem Wetter, guter Stimmung und vielen Besucherinnen und Besuchern die Grundsteinlegung vollzogen, inklusive Grillen und offenem Gespräch auf der Baustelle.

 

 

 

26./27. KALENDERWOCHE:

Schritt für Schritt nimmt die Bodenplatte für den Neubau Form an. Nachdem die Schalung außenrum aufgestellt ist, werden aktuell zur Bewehrung des Betons Stahl-Gittermatten verlegt. Im Fachwerkhaus ist dies schon geschehen, hier lässt sich bereits die fertig gegossene Bodenplatte betrachten.

 

 

 

Juli 2019

29. KALENDERWOCHE:

Alle drei Bodenplatten, auch die des Zwischenbaus als Übergang von neuem und altem Gebäude, sind nun vollständig fertiggestellt. Auf dieser Grundlage wurde damit begonnen, die Kellerwände des Neubaus zu mauern, welche bereits jetzt an einigen Stellen Deckenhöhe erreichen. Gleichzeitig wird im Altbau daran gearbeitet, das Gefache soweit zu entfernen, dass der Zimmermann noch diese Woche mit der Arbeit hier beginnen kann.

 

 

 

30. KALENDERWOCHE:

In allen Ecken der Baustelle wird diese Woche gearbeitet: während im Neubau weiterhin Wände gemauert werden und die Innenaufteilung mit den neuen Räumen bereits gut erkennbar ist, wird direkt nebenan der zukünftige Nachbargarten hergestellt. Im Fachwerkhaus wird gleichzeitig der Rest des Gefaches entfernt und schon jetzt sind kaum noch Wände im Gebäude vorhanden.

 

 

 

31. KALENDERWOCHE:

Die Wände für das Kellergeschoss des Neubaus sind nun so gut wie fertig, sodass ein Spaziergang durch die zukünftige Küche, WCs und Personalumkleide des Café-Bistros möglich ist. In der Küche stehen bereits die ersten Stützen als Vorbereitung für die Kellerdecke.

Im Fachwerkhaus gehen die Arbeiten am Gefache weiter. Da nun auch das Dach des Fachwerkhauses abgenommen wurde, ist vom Erdgeschoss aus der Himmel sichtbar. 

 

 

 

August 2019

32. KALENDERWOCHE:

Die Decke ist gerade frisch gegossen und schließt nun das erste gebaute Geschoss des Neubaus nach oben hin ab.

Während der Neubau wächst, ist das Fachwerkhaus mittlerweile vollständig entkernt. In der nächsten Woche wird der Zimmermann damit fortfahren, morsche Stellen der noch vorhandenen Holzkonstruktion zu entfernen.

 

 

 

34. KALENDERWOCHE:

Der Neubau ist um ein weiteres Geschoss gewachsen, die Mauern für die erste Wohneinheit im späteren Erdgeschoss des Gebäudes stehen bereits. Somit ist nun fast die Höhe des höher gelegenen Südengrabens erreicht.

Die Arbeiten des Zimmermanns im Altbau gehen ebenfalls voran: neben der Entfernung nicht erhaltbarer Teile des bestehenden Fachwerks, wird dieses gleichzeitig durch ein neues Holzgerüst ergänzt. Fokus ist hierbei aktuell insbesondere der rückwärtige Bereich des Gebäudes.

 

 

 

35. KALENDERWOCHE:

Zwischen den fertigen Wänden des Erdgeschosses wird nun das Gerüst für die nächste Zwischendecke vorbereitet. Die zukünftige Dachterrasse auf der östlichen Seite des Neubaus dient hierbei als Zugangsbereich für die Arbeiten am Geschoss. 

 

 

 

September 2019

36. KALENDERWOCHE:

Diese Woche ist das erste Obergeschoss des Neubaus dran. Vom Fritz-Kühn-Platz aus gesehen, ragt das Gebäude nun hinter dem aufgestellten Baucontainer hervor und nähert sich in der Höhe an das Fachwerkhaus an.

 

 

 

39. KALENDERWOCHE:

Der Neubau ist dem Altbau über den Kopf gewachsen. Inzwischen sind die Maurerarbeiten beim ersten Dachgeschoss angelangt und die Dachneigung ist bereits erkennbar. Auch zum Südengraben hin kommt das Gebäude nun deutlich in Sicht.

Im Fachwerkhaus wurde bereits der Boden des erste Obergeschosses erneuert und die Arbeiten gehen nun am Dach weiter.

 

 

 

Oktober 2019

40. KALENDERWOCHE:

Die spitzen Giebel des Neubaus sind fertig gemauert, dazwischen ergibt sich das zweite Dachgeschoss mit zwei kleineren Räumen (z.B. Kinderzimmer und Büro), welche mit dem ersten Dachgeschoss darunter eine Wohneinheit bilden werden. Wie für die Wohnungen darunter gibt es für diese eine separate Eingangstür zum Südengraben hin. In den unteren Einheiten wurde zudem bereits mit dem Einbau der Fenster begonnen.

 

 

 

41. KALENDERWOCHE:

Diese Woche sind die Dächer dran: sowohl am Neu- als auch am Altbau wurde mit der Holzkonstruktion für den Dachstuhl begonnen. Zudem wurde bereits ein wesentlicher Teil des Zwischenbaus errichtet, welcher beide Gebäude miteinander verbindet und in welchem der zukünftige Barbereich des Café-Bistro untergebracht werden soll.

 

 

 

 

 

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Julia Anneke Kunz

Dipl.-Ing. Julia Anneke Kunz

Prokuristin | Leitung Bereich Bestands- und Stadtentwicklung
E-Mail: kunz@igw-wohnen.de
Telefon: 02371 793-144


M. A. Architektur Daria Balk

M. A. Architektur Daria Balk

Stadtentwicklung / Projektleitung
E-Mail: balk@igw-wohnen.de
Telefon: 02371 793-135